Windows Vista
(Vista
= Blick, Sicht, Perspektive) ist der Name des noch nicht erschienenen
Nachfolgers des Betriebssystems Windows XP der Firma Microsoft. Der
interne Entwicklungsname lautet „Longhorn“, die interne Versionsnummer NT
6.0, welche sich in Vista widerspiegelt. Ursprünglich sollte Vista laut
Microsoft in der „Holiday Season“ im zweiten Halbjahr 2006 erscheinen, die
Server-Variante Anfang 2007. Inzwischen wird jedoch für Endkonsumenten
eine Freigabe erst im Januar 2007 angestrebt; Firmenkunden dagegen
erhalten es laut Microsoft bereits im November 2006. Als Grund für die
erneute Verzögerung gab Microsoft an, dass die Computerindustrie mehr Zeit
für die Auslieferung von Vista auf neuen PCs benötige.
Entwicklungsgeschichte
Erstmals wurde Windows Longhorn von Microsoft im Sommer 2001 angekündigt,
noch vor der Veröffentlichung von Windows XP. Damals war es als
Zwischenschritt zwischen XP und der übernächsten Version Windows Vienna
(Arbeitstitel: Blackcomb) gedacht und sollte bereits Ende 2003 erscheinen.
Da viele Funktionen, die ursprünglich erst für Vienna geplant waren, schon
in Vista implementiert wurden, verschob sich das Veröffentlichungsdatum
mehrfach. Zudem fielen zunächst vorgesehene Funktionalitäten und
Neuerungen weg. Die eigentlich für Vista geplante assoziative
Dateiverwaltung WinFS wird nun erst nach Veröffentlichung von Vista
ausgeliefert, um, so Microsoft, die Entwicklung von Vista in einer
"vernünftigen Zeitspanne" abzuschließen.
Seit dem 30. August 2005 veröffentlicht Microsoft monatliche "Community
Technical Previews" für MSDN-Abonnenten und ausgewählte Betatester.
Der öffentliche Download der Beta 2 von Windows Vista wurde am frühen
Morgen des 8. Juni 2006 freigegeben. Zusätzlich zum Download wird eine DVD
angeboten, deren Preis in Deutschland und Österreich 16,00 EUR beträgt.
Bezahlt werden kann allerdings nur mit Kreditkarte per Vorkasse.
Windows Vista Beta 2 Deutsch - Download für alle
Microsoft hat am 07.06.2007 eine Windows Vista Customer Preview Program
(CPP), also eine Vorabversion von Windows Vista Ultimate zum ersten Mal
für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Diese Beta 2-Version
ist jetzt in drei Sprachen (Englisch, Deutsch und Japanisch) sowie als
32-Bit- und 64-Bit-Edition verfügbar. Für den Download ist eine kurze
Registrierung notwendig.
Aufgrund der Dateigröße sollten Sie für den Download auf jeden einen
Download-Manager verwenden. Weitere Details hierzu finden Sie auf
Microsoft Seite.
Mindestvoraussetzungen für Windows Vista-PC:
- Prozessor mit 800 MHz und höher
- 512 MByte
- DirectX-9-kompatibel Grafikkarte
Mindestvoraussetzungen für Premium-Ready-PC:
- 1 GHz 32-Bit- oder 64-Bit-Prozessor
- 1 GByte Arbeitsspeicher
- Windows Aero kompatible Grafikkarte mit 128 MByte
- 40 GByte Festplatte mit 15 GByte freiem Speicherplatz
- DVD-ROM
Hinweis: Diese Version läuft am 1. Juni 2007 ab und kann danach
nicht mehr genutzt werden.

Download: ISO-Datei 32-Bit-Edition (3,5 GB) oder 64-Bit-Edition
(4,4 GB):
http://www.microsoft.com/windowsvista/de-de/preview.mspx
Update 12.06.2006: Windows Vista Beta 2 Download steht im Web
leider nicht mehr zur Verfügung.
Nur ein begrenzter Zahl als Download und DVD-Kit's war erhältlich...
Update: 13.06.2006: Der Windows Vista Download wurde um eine Woche
verlängert (bis inkl. Montag, den 19.06.06).
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Versionen
Laut offizieller Meldung von Microsoft sollen sechs verschiedene
Versionen, die sich alle auf einer DVD befinden werden, von Windows Vista
auf den Markt kommen.
Hier eine Tabelle der verschiedenen Versionen und deren Unterschiede:
| Version |
Beschreibung |
| Windows Vista Starter |
Ähnlich wie die Windows XP Starter Edition wird diese Version
stark beschränkt sein. Vista Starter ist vor allem für
Entwicklungsländer konzipiert und soll dortigen illegalen Kopien
vorbeugen. Wie schon beim Vorläufer wird es nur erlaubt sein, drei
Programme gleichzeitig zu starten, sie wird auch die einzige Version
sein, die nur eine 32Bit Unterstützung enthält. |
| Windows Vista Home
Basic |
Vista Home Basic ist eine stark abgespeckte Version von Vista,
ähnlich wie Windows XP Home, der unter anderem die neue Oberfläche
Aero fehlt. Sie ist also nicht für einen erweiterten
Multimediagebrauch geplant. |
| Windows Vista Home
Premium |
Diese erweiterte Version von Vista Home Basic ist für den privaten
Markt geplant. Sie hat einige zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel
die Unterstützung von HDTV oder das Schreiben von DVDs. Außerdem weist
Microsoft darauf hin, dass die Premium-Edition eine Xbox 360 als
MCE-Extender nutzen können wird. |
| Windows Vista Business |
Ähnlich wie Windows XP Professional zielt diese Version auf den
Firmenbereich. Sie soll Windows Server Domain unterstützen und mit
einer neuen Version des Webservers IIS ausgestattet sein. |
| Windows Vista
Enterprise |
Diese Version ist vor allem für Großkunden gedacht. Sie hat, auf
Vista Business basierend, zusätzlich unter anderem die
Festplattenverschlüsselung "BitLocker", den PC-Emulator Virtual PC
Express sowie ein Subsystem für Unix-basierte Anwendungen, mit dem
Unix-Programme direkt unter Vista laufen sollen. |
| Windows Vista Ultimate |
Vista Ultimate schließlich ist die eigentliche Vollversion von
Vista, die die Funktionen aller anderen Versionen vereinigt. Sie soll
zusätzlich Podcasting unterstützen, das Microsoft in Vista als "blogcasting"
bezeichnet. |
Bis auf Windows Vista Starter (ehemals "Windows Starter 2007") werden
alle Versionen in einer 32-bit und einer 64-bit Version erscheinen.
Die Versionen für den europäischen Markt unterscheidet Microsoft wie
schon bei Windows XP noch als "N-Editionen". Die EU-Wettbewerbskommission
hatte Microsoft vorgeschrieben, auf ein Bundling des Betriebssystems mit
dem Windows Media Player zu verzichten, um Konkurrenten im
Multimediabereich nicht zu benachteiligen. |
Neuerungen
Microsoft hat für seine neueste Windows-Version folgende Neuerungen
angekündigt:
AERO (Akronym für "Authentic, Energetic, Reflective, Open"): Die neue,
vektorbasierte Benutzeroberfläche von Windows. Im sogenannten
Aero-Glass-Modus bietet sie dem Benutzer frei skalierbare
Anwendungsfenster mit Schattenwurf, halbtransparenten Rahmen sowie
flüssigen Animationen beim Minimieren, Maximieren, Schließen und Öffnen.
Die Darstellung dieser Effekte erfolgt über die Windows Presentation
Foundation. Diese Oberfläche wird nicht in der Home-Basic- und
Starter-Edition enthalten sein.
.NET Framework 3.0: Eine neue, auf .NET basierende
Programmierschnittstelle für Windows, welche die „Win32“-API ablösen soll
und Anwendungsprogrammierern Zugriff auf die neuen Funktionen von Windows
Vista ermöglicht. Damit sich .NET Framework 3.0 schneller durchsetzt und
akzeptiert wird, will Microsoft auch Versionen für die Vista-Vorgänger
Windows XP und Windows Server 2003 herausgeben. Kern von .NET Framework
3.0 bilden die Windows Presentation Foundation (WPF), die Windows
Communication Foundation (WCF) und die Windows Workflow Foundation (WWF):
Windows Presentation Foundation (entwickelt unter dem Codenamen Avalon):
Eine neue Technik, Objekte mit Hilfe der eigens dafür entwickelten
Beschreibungssprache XAML auf dem Bildschirm darzustellen. Hierbei sollen,
wie bei Quartz Extreme unter Mac OS X, beispielsweise Transparenzeffekte
nicht mit der CPU errechnet werden, sondern performancesteigernd über die
3D-Grafikkarte. Dieses entlastet die CPU und lässt das System auch optisch
„flüssiger“ aussehen.
Windows Communication Foundation (entwickelt unter dem Codenamen Indigo):
Eine neue dienstorientierte Kommunikationsplattform für verteilte
Anwendungen. Hier will Microsoft viele Netzwerk-Funktionen zusammenführen
und den Programmierern solcher Anwendungen standardisiert zur Verfügung
stellen. Bei dieser Weiterentwicklung von DCOM legt Microsoft besonderen
Wert auf internetbasierte Anwendungen.
Windows Workflow Foundation: Infrastruktur für die einfachere Entwicklung
von Workflow-Anwendungen, sowohl in geschäftlicher als auch technischer
Hinsicht, aber auch für dokument- und webbasierte Workflows. Bietet zudem
grafische Designer für Visual Studio (Modeling mittels Fluss- und
Zustandsdiagrammen). Funktionen hiervon sollen u.a. in zukünftigen
Versionen von Office (SharePoint) und BizTalk verwendet werden.
Erweiterte Suchmöglichkeiten: Suchergebnisse werden sofort anzeigt, im
Gegensatz zur Suchfunktion von Windows XP, bei der mehrere Minuten bis zur
Anzeige von Suchergebnissen vergehen können, insbesondere bei
deaktiviertem Windows-Indexdienst. Die Windows-Vista-Suche wird das
Hinzufügen von mehreren Filtern ermöglichen, um die Suche stetig zu
verfeinern (wie z. B. „Datei enthält das Wort 'Beispiel'“). Suchanfragen
können gespeichert werden und dann als virtuelle Ordner fungieren, indem
beim Öffnen eines solchen Ordners die entsprechende Suchanfrage
automatisch ausgeführt wird und dann deren Ergebnisse als normaler Ordner
dargestellt werden. Die Vista-Suche basiert auf einer erweiterten und
verbesserten Version des Indizierungs-Dienstes für die Windows-XP-Suche.
Verbesserte Rechte- und Benutzerkonten-Verwaltung, die das Arbeiten ohne
Administrator-Rechte erleichtern soll, im Speziellen ein Internet Explorer
7 mit eingeschränkten Rechten („Low-Rights IE“), um die Sicherheit zu
erhöhen.
Microsoft Gadgets sind kleine Applikationen, die entweder auf dem Desktop
oder in einer Sidebar eingebunden werden können und beispielsweise
Informationen über Nachrichten, das Wetter, u. ä. anzeigen.
Ein neuer E-Mail-Client („Windows Mail“), welcher das bisher in Windows
verwendete Outlook Express ersetzen soll. Windows Mail soll einen
integrierten Spam-Filter enthalten, welcher schon von Beginn an völlig
selbstständig filtern kann, ohne dass man ihn noch darauf trainieren muss.
Die neue Version des Microsoft-Browsers, jetzt umbenannt in „Windows
Internet Explorer“ 7.0+
Parental Control: Eltern können zukünftig festlegen, wann, wie lange und
mit welchen Programmen ihre Kinder den Computer benutzen dürfen. Auch die
Einschränkung des Internetzugriffs ist möglich. Schließlich beinhaltet die
neue Funktion auch die Möglichkeit, die Nutzung des Computers zu
überwachen.
Neue Anwendungen: Spiele (Schach Giganten, Mahjongg Giganten und Lila
Land), Windows Backup (ersetzt das alte NTBackup), Windows Kalender (mit
WebDAV-Unterstützung), „Windows Collaboration“ (Codename), Windows
Defender (Schutz vor Malware).
XML Paper Specification (XPS, vormals „Metro“): Microsofts
geräteunabhängiges Dokumentenformat der nächsten Generation, das auf XML
basiert. Es ist in vielerlei Hinsicht ähnlich zu Adobe Systems' PDF. XPS
soll Benutzern erlauben, Dateien ohne das Originalprogramm, mit dem sie
erstellt wurden, zu betrachten, zu drucken und zu archivieren. XPS wird
unter Windows Vista als Standardformat für die Druckausgabe dienen und
soll in Zukunft auch von Druckern direkt unterstützt werden.
Next-Generation Secure Computing Base (früher Palladium): Damit verspricht
Microsoft eine höhere Sicherheit.
Ein neu entwickeltes Hilfesystem namens AP Help, das auf XML basiert und
Inhalte völlig anders darstellen wird, als von den bekannten
HTMLHelp-Dateien gewohnt.
Schneller Bootvorgang bei Hybrid-Festplatten mit nicht-flüchtigem
Flash-Speicher.
Verbesserte Geschwindigkeit, vor allem durch die Windows 2003-Codebasis.
Volle Unterstützung für das NX-Bit von Prozessoren zum Schutz vor
Pufferüberläufen.
Ein neues Installationsprogramm, das Windows Vista mittels einer
Image-Technik in etwa 15 Minuten installiert.
Unterstützung von RAW-Bilddaten, wie sie von Digitalkameras erzeugt
werden.
Unterstützung für eingebettetes RSS, mit Programmierschnittstelle für
Entwickler.
Benutzen von Beamern über das Netzwerk.
Ein Präsentationsmodus.
Mehrere Uhrzeiten aus verschiedenen Zeitzonen können angezeigt werden.
GINA wurde abgeschafft, Nachfolger ist nun ICredentialProvider.
Neuer Audio-Stack (Gerätetreiber arbeiten nun im User-Space).
Neuer Netzwerk-Stack (bringt native IPv6-Unterstützung und bessere
Performance).
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Gerüchte um zusätzliche Features
WinFS (Codename: Windows Future Storage): Eine Dateisystem-Erweiterung zur
assoziativen Dateiverwaltung, die Dateien nicht nur nach ihrem virtuellen
Speicherort und Namen indiziert (z. B. c:\Windows\Fonts\Arial.ttf),
sondern auch nach diversen Eigenschaften (z. B. Typ: Schriftart;
Schriftart-Klasse: Sans-Serif; Schriftart-Schriftschnitt: Fett; Verwendet
von: System, Anwender; Erstellt am: 8. April 1983; Gespeichert am: 12.
Oktober 2006; freigegeben für: Ivonne Schönherr, Ilja Richter; etc.).
Dateien werden also gefunden, indem man sie nach ihren Attributen
(Eigenschaften) sortiert bzw. selektiert, ähnlich wie es mit Spotlight
bereits in Apple Mac OS X seit der Version 10.4 implementiert ist.
Ursprünglich war geplant, WinFS auf Grundlage einer SQL-Datenbank zu
entwickeln, mittlerweile wurde aber bekannt gegeben, dass vorerst das
bisherige NTFS erweitert werden soll, um eine Quasi-SQL-Funktionalität
darzustellen. Während es bis Anfang 2006 noch Gerüchte gab, dass die erste
BETA des NTFS basierten WinFS erst nach der Veröffentlichung von Windows
Vista erscheint, hat Microsoft im Januar 2006 überraschend doch eine
Betaversion veröffentlicht, die unter den Testern auch als relativ stabil
gilt. Offenbar wird WinFS nun doch Teil des Windows-XP-Nachfolgers.
Beobachter vermuten, dass Microsoft auf diese Weise einen größeren
Kaufanreiz für Windows Vista schaffen will, denn ohne WinFS würde Vista
nur wenige grundlegende Änderungen aufweisen können.
Windows PowerShell (ehemals „Microsoft Command Shell“, entwickelt unter
dem Codenamen „Monad“): Ein neuer Windows-Kommandozeileninterpreter,
welcher die aus Unix-Shells bekannte Philosophie von Pipes und Filtern mit
dem Paradigma der objektorientierten Programmierung verbindet und als
Nachfolger des Kommandozeilenprogramms cmd.exe dienen sollte. Microsoft
hat sich jedoch dazu entschieden, die PowerShell nicht wie ursprünglich
geplant mit Windows Vista zu veröffentlichen, stattdessen wird diese
eigenständig entwickelt und unabhängig über Windows Update oder das MS
Download Center verfügbar sein.
Unterstützung für das Extensible Firmware Interface (EFI), eine
Schnittstelle, die das alternde BIOS ablösen soll. Da es Probleme gibt,
ein ISO gleichzeitig sowohl zu BIOS als auch zu EFI kompatibel zu machen,
werden die Installations-CD für Rechner mit BIOS EFI nicht unterstützten.
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Systemvoraussetzungen
Die minimalen Systemvoraussetzungen für das Endprodukt stehen noch nicht
fest und sollen laut Microsoft vor Sommer 2006 auch noch nicht endgültig
festgelegt werden. Im Mai 2006 wurden allerdings einige vorläufige Details
veröffentlicht:
Einen aktuellen, Intel-Pentium- oder AMD-Athlon-basierten PC
(Taktfrequenz: min. 800 MHz; empfohlen >1.0 GHz)
Mindestens 512 MB Arbeitsspeicher (empfohlen wird 1 GB, für die 64
Bit-Version 2 GB)
Festplatte mit min. 20 GB und 15 GB freiem Speicherplatz (allein die
Roh-Installation des Systems benötigt ca. 8 GB) und 7.200 RpM und min. 2
MB Cache (8 MB empfohlen) NCQ wird empfohlen
ACHTUNG: Vista akzeptiert für das System nur Festplatten/Partitionen, die
mit dem Dateisystem NTFS formatiert sind. FAT, FAT32 werden natürlich
vollständig unterstützt.
HDCP-kompatible Grafikkarte und Monitor, um HD-Videos in voller Qualität
sehen zu können (ohne HDCP wird die Qualität automatisch heruntergesetzt)
Fast Ethernet (100 Mbit/s) wird empfohlen
WLAN für Notebooks empfohlen
Die Grafikkarten-Voraussetzungen hängen von den drei Grafikmodi ab.
Microsoft kündigte fest an, dass jeder aktuell verkaufte Mittelklasse-PC
die Mindestanforderungen von Windows Vista erfülle. Mindestanforderung für
Windows Vista bedeutet natürlich nicht Mindestanforderung für den
Grafikmodus "Aero Glass", allerdings erfordert Aero Glass keinen besseren
Prozessor als die anderen Grafikmodi.
Aero Glass
Dieser Grafikmodus beinhaltet die Unterstützung für 3D-Grafik, Animation
und visuelle Spezialeffekte, die die bestmögliche Oberfläche mit Windows
Vista möglich machen. Dieser Grafikmodus benötigt folgende
Voraussetzungen:
Eine Grafikkarte mit AGP 8X oder PCI-Express (mit 16 Bit breitem Bus).
DirectX-9.0-Unterstützung (seit Build 5342 sollen auch DirectX 8 fähige
Grafikkarten genügen)
Mindestens 64 MB RAM (Bei hohen Auflösungen, vollen Details und vielen
gleichzeitig geöffneten Fenstern werden 256 MB empfohlen)
Einen standardkonformen WDDM-Grafiktreiber (Windows Vista Display Driver
Model)
Unterstützte Grafik-Chipsätze:
ATI: Radeon 9500, 9600, 9700, 9800, X300, X550, X600, X700, X800,
X850, X1300, X1600, X1800, X1900
Nvidia: FX 5200, 5500, 5600, 5700, 5800, 5900, 5950, 6100, 6150, 6200,
6600, 6800, 7300, 7600, 7800, 7900
Aero Basic
Dieser Grafikmodus liefert die minimale Hardware-Beschleunigung für die
Oberfläche von Vista und ist die Minimalvoraussetzung für neue Systeme:
- Windows-XP-Treiber (WDM), (Vista-Grafiktreiber wird empfohlen)
- mindestens 32 MB Grafikkartenspeicher
- Unterstützung einer Farbtiefe von mindestens 32 Bits pro Pixel
- 3D-Hardware-Beschleunigung, die mit DirectX 9 kompatibel ist
- eine Grafikkarte mit AGP 4X oder PCI-Express (mit 8 Bit breitem Bus)
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